K5 Berlin – Unsere Highlights!

K5 – Future Retail Conference | Berlin | 03. & 04. Juli 2018 | Stand 37

Wir sind überwältigt! Die E-Commerce Champions League K5 hat sich dieses Jahr wieder selbst übertroffen – wir hatten eine spannende Zeit in Berlin und sind mit vielen neuen Inspirationen und Input zurückgekommen.

 

Learnings, Fails & exklusive Branchen-Insights – 125 Speaker

K5 – DIE Konferenz, bei der Branchenkenner zusammenkommen, um die Zukunft des E-Commerce zu diskutieren. Top-Themen waren unter anderem neue E-Commerce Plattform-Modelle und der aufstrebende Online-Lebensmittelhandel.

Die K5 hatte ein großartiges Line-Up zu bieten: Speaker von Unternehmen wie Thomas Sabo, adidas, Zalando und amazon Deutschland standen ebenso auf der Bühne wie Aufsteiger Picnic, rebelle und die Kartenmacherei, um den Besuchern ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu vermitteln.

Wir haben für dich die drei TOP-Themen zusammengefasst.

#1: PLATTFORMEN & PIM-SYSTEME

Wie wichtig Product-Informations-Management-Systeme sind, wurde immer wieder auf der K5 betont – Unternehmen brauchen nun mal eine Struktur und ein Verwaltungssystem, wenn es um digitalisierte Produkte geht, um langfristig erfolgreich im digitalen Zeitalter zu sein und immer weiter zu wachsen.

 

Supplier-Onboarding als Erfolgsfaktor

Anne Pollmeier, IT-Managerin von MYTOYS hat zusammen mit Kersten Wirth, Founder von PIM-Consult, von PIM-Consult über die Sicherstellung der Datenqualität im Unternehmen und über eine visionäre Produktdatenstrategie gesprochen. Hier gab es Einblicke in das Supplier-Onboarding. 5 Marktplätze, 4 Shops und 1.200 Lieferanten haben eine gemeinsame Datenquelle – dies kann Umständlichkeiten, Probleme und Komplexität bedeuten. Deshalb entschied sich MYTOYS, ein Product-Informations-Management als zentrales Portal für Lieferanten und Produktdatenmanagement-System einzuführen. Damit können vom Lieferanten übermittelte Daten automatisiert übernommen, transformiert und weiter zur Verfügung gestellt werden. Somit übergeht MYTOYS umständliche Prozesse und stellt allen Mitarbeitern ein zentrales Verwaltungssystem zur Verfügung. Der scoopOS Case #PIM bietet ebendies an: Einfaches Product-Informations-Handling für professionelle und vereinfachte Workflows – alles zentral auf einem System bereitgestellt.

 

Plattformen im Zugzwang – Echtzeitsteuerung, dynamisches Pricing & optimierte Reportings

„Plattform“ – das meist diskutierte Wort in den letzten Monaten. Hierzu gab es diverse Betrachtungsweisen. Berichtet haben unter anderem About You, rebelle, Amorelie, ebenso wie heyconnect: Marcel Brindöpke, Founder & CEO, betrachtet Online-Plattformen kritisch: Er meint, im Mittelpunkt stünde nicht, ob Hersteller mit Plattformen kooperieren, sondern wie die Kooperationen aufgebaut sind.

Er nennt als allgegenwärtiges Problem die Übermacht der Marktplätze – der Kunde erwartet kurze Lieferzeiten, deshalb müssen Lieferanten innerhalb 72 Stunden Produkte zustellen. Jedoch dauert ein neues Produkt live auf der Plattform bereitzustellen mindestens zwei Wochen.

Das heißt, die Plattformen müssen weiter ausreifen und sich entwickeln, sind somit in Zugzwang; ausbaufähig sind Reportings, Steuerungs- und Vermarktungsmöglichkeiten. Er prophezeit, dass das klassische Handelsmodell bald nicht mehr in dieser Form bestehen wird und die Pull-Strategien von der Ausrichtung am Kunden zu den Lieferanten wandern werden. Brindöpes Erwartungen in der Zukunft sind Echtzeit-Steuerung der Produkte auf dem Marktplatz, dynamisches Pricing und echtes Produktmanagement durch optimierte Reportings.

 

UNSERE ESSENZ: Die Anforderungen an Plattformen wachsen immens, da diese im Zeitalter der Digitalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Um als Händler wiederum den Ansprüchen der Plattform gerecht zu werden, ist die Lieferung von qualitativem Content wichtig. Der Einsatz von PIM-Systemen wird dabei zum Erfolgsfaktor. Mithilfe eines PIMs werden Daten jeglicher Art nicht nur verwaltet und strukturiert, sie können auch an die Vorgaben von Plattformen, Vertriebspartnern sowie sämtlichen Kanälen automatisiert angepasst werden. Im Zeitalter der Digitalisierung ist das unumgänglich. 

#2: FASHION & LIFESTYLE

Ein Fashion-Anbieter ohne Online-Shop-Anbindung ist in der jetzigen Zeit unvorstellbar – eine Präsenz auf vielen Kanälen ist ein Muss, um auf dem Markt mithalten zu können. Ebenso wichtig ist die Reflexion und stetige Weiterentwicklung der Marke.

 

Customer-Centricity, Personalization & neue Geschäftsmodelle

Dazu haben Speaker von Unternehmen wie adidas (Joseph Godsey: „Consumer-centricity and personalization“), Keller Sports (Moritz Keller: „Wie sich Keller Sports gerade neu erfindet“) und Thomas Sabo (Bernhard Schmidt: „Wie sich Thomas Sabo online aufstellt“) interessante Vorträge gehalten.

Aber auch Zalando muss sich die Frage stellen: „10 Jahre Zalando – und was jetzt?“.  

Robert Gentz, Co-Founder und Vorstand von Zalando, berichtet, dass sich der Weg vom Retail zur Technologie gewandelt hat. Das Unternehmen hat ein neues Problem: Reiner Online-Handel genügt langfristig gesehen nicht mehr aus. Zalando hätte realisiert, dass maßgeblich für den Erfolg notwendig war, sich nicht auf das reine Onlinehändler-Geschäftsmodell zu beschränken. Abweichende Geschäftsmodelle mussten her – und in diesem Zug kam die Inhouse-Entwicklung von Wardrobe und Zalon.  Services, die beispielsweise Informationen über anderweitige Shopping-Aktivitäten der Kunden geben, indem diese über Wardrobe und Zalon alte Klamotten verkaufen.

Das Ziel für die nächsten fünf Jahre ist, Commerce und Advertising intensiver zu verbinden. Die strategische Beschäftigung mit Advertising wird immer wichtiger. 

UNSERE ESSENZ: Eine Marke im Fashion & Lifestyle – Bereich muss stetig wachsen und sich weiterentwickeln. Das Ziel ist es, im Multi-Channel präsent zu sein, um alle Wege des Shoppings für die Kunden abzudecken. Wie Zalandos Co-Founder Gentz es formulierte: „Man muss den Markt immer beobachten und das wichtigste besteht darin, die Innovationskraft im Unternehmen zu stärken.“ Nur wer mit neuen, technologisch modernen Ideen überzeugt, bleibt auch sichtbar für die Kunden.

#3: FOOD

Das Food-Segment war in Berlin sehr präsent: Unternehmen wie Ferrero, Lidl und McDonald’s, aber auch Online-Lebensmittel-Lieferanten wie Getnow oder Picnic waren vertreten. Zu beobachten ist, dass die Food-Branche sich immer mehr dem E-Commerce annähert, um am Zahn der Zeit zu bleiben. Die Möglichkeiten, Lebensmittel online zu bestellen, wachsen – viele stehen diesen jedoch noch kritisch gegenüber …

 

Im Fokus – Reduzierung von Bestell-Barrieren

Frederic Knaudt, der Co-Founder und CEO Germany von Picnic meint, dass der Grund für das aktuelle eher verhaltene Bestellverhalten die Befürchtung hoher Wartezeiten, Preisbedenken und das komplizierte Bestellen eines gesamten Wocheneinkaufs sind. Genau diese Bedenken möchte Picnic aus dem Weg räumen und bietet deshalb:

  • Eine kostenfreie Lieferung
  • Eine mobile App mit hoher Usabilty
  • Genau genannte Lieferzeiten mit Tracking der Fahrer (so genannte „Runner“)

Picnic beliefert in den Niederlanden bereits 70 Regionen und beschäftigt nun in Deutschland schon nach wenigen Wochen 100 Mitarbeiter in 25 Fahrzeugen. 10% der Haushalte haben sich bereits registriert – Tendenz steigend. Im Gegensatz zum Konkurrenten Rewe mit Lieferservice ist Picnic kein Zuschussgeschäft und brauche laut Knaudt pro Liefergebiet 6 Monate, um hier Gewinn zu machen.

 

UNSERE ESSENZ: Im Food-Segment steigt die Zahl der Online-Lebensmittel-Lieferanten. Hindernisse bzw. Hemmnisse wurden erkannt und an diesen setzen Picnic, Getnow und Co. an, um die Barriere, Lebensmittel online zu bestellen, zu überwinden – und werden damit immer erfolgreicher. Bald wird dieses Online-Geschäft auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken sein.

K5 World Expo – 108 Aussteller

Ebenso interessant wie die Konferenz war die Expo der K5. Die Auswahl an Ausstellern war passend zu den Inhalten der Konferenz ausgewählt und zusammengestellt worden. Alle Aussteller präsentierten Lösungen, Produkte oder Services rund um das Thema E-Commerce. STAUDACHER war ebenfalls vertreten, um die Software-Lösung scoopOS zu präsentieren. Mit wachsenden Kanälen, Plattformen und Formaten steigt die Komplexität. Produktdaten, Media Assets sowie Werbe- und Übersetzungstexte müssen an die jeweiligen Anforderungen angepasst, optimiert und strukturiert werden. Um als Händler oder Marke beim Kunden sichtbar zu bleiben, werden Schnelligkeit, Aktualität und Qualität gefordert. scoopOS wurde entwickelt, um Prozesse zu optimieren und Komplexität zu reduzieren, aber vor allem um in Zukunft wachstumsfähig zu bleiben. Neue Kanäle, neue Märkte, neue Plattformen, neue Länder etc. sind nicht mehr mit riesigem administrativen und zeitlichen Aufwand verbunden – mit scoopOS geht es wirklich ganz einfach. Ein Framework, das auf deine individuellen Workflows angepasst wird, release-fähig ist, Zeit und Kosten einspart.

 

Überragend – 3.000 Teilnehmer

Uns hat das sehr gehaltvolle Programm, die interessanten Gespräche und der großartige Input sehr gefallen – danke an das gesamte K5-Team für diese ganz besondere Konferenz! Wir hatten eine tolle Zeit in Berlin!

 

Unser Fazit

Die Branche boomt und ist im stetigen Wachstum. Neue Entwicklungen sowie Ideen werden immer wichtiger, um am Ball zu bleiben und erfolgreich auf dem Markt bestehen zu können. Priorität ist hier, die Augen offen zu halten und vor allem technologisch gewappnet zu sein, um die digitale Transformation als Chance und nicht als Problem anzusehen. Ein intelligentes aber einfaches System für Produktdaten jeder Art zu haben, ist hier die Grundlage, die den Weg dafür ebnet.

 

Bis bald,

dein scoopOS-Team